Denis Diderot „Rameaus Neffe“

Denis Diderot war meine persönlich freudvollste Literatur-Entdeckung Ende 2017 / Frühjahr 2018. (mehr …)

Das Geschwafel von der KI – der „künstlichen Intelligenz“

„Chancen und Risiken liegen bei der KI-Kreativität also nah beieinander, gerade weil Algorithmen im Gegensatz zum Menschen ohne Selbsterkenntnis agieren. »Es gibt auch nichts, dass darauf hindeutet, dass Deep Learning irgendwann ein Bewusstsein für sein Tun aufbauen wird«, weiß François Pachet. Gerade das wird jedoch zu einem goldenen Kreativzeitalter führen. Denn gute Kunst bewegt, provoziert und fordert heraus – keine Kunst wird die Menschheit mehr herausfordern als geniale Werke, produziert von geistlosen Maschinen.“

Tobias Landwehr @ Spektrum

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Akademisch-Proletarischer Austausch

Im Syfo Jahrbuch Nr.6, 2016 schrieb ich eine Besprechung zu Peter Seyferths „Den Staat zerschlagen! Anarchistische Staatsverständnisse“ erschienen 2015 im Nomos Verlag.
Ich habe versäumt ein Belegexemplar an den Autor zu senden, das muss ich vorneweg zugeben – ich muss da noch einiges lernen. Dass ich sowas lernen muss, liegt vornehmlich daran, dass der Rest meines Alltages schätzungsweise anders aussieht, als jener des Herausgebers. Ich arbeite auf der Baustelle, er in der Universität. Da war es mir schon klar, dass Welten aufeinander prallen.
Auf meine kritische Besprechung antwortete Peter Seyferth dann folgenden Text auf seinem Facebook Account: (mehr …)

Linkssein ist keine Antwort – es gibt mehr im Leben

Die „Linke“ – das ist eine politische Einordnung, eine Partei und eine Subkultur. Sie hängt an der Person Karl Marx und seinen Werken, genauer, an der Sekundärliteratur zu dessen Werken. Es gibt dann noch Halbgötter im linken Olymp, das sind Lenin, Stalin, Trotzky, Mao und andere. Wieder weiter unten in der Hierarchie der linken, „kommunistischen“ Glaubenswelt stehen andere Vertreter, die bis heute eine gewisse gedankliche Kontinuität darstellen. Doch von was? Wofür stehen diese Linken eigentlich heute? (mehr …)

Wie ein ferner Ruf… 2017 wird zu 2018

Germinal!

Wie ein ferner Ruf vom anderen Ufer zittert es hoffnungstrunken durch die eisige Winternacht.
Germinal! Erneuerer des Lebens, Künder eines neuen Werdens, Geist der Zerstörung, schaffender Geist, wir grüßen dich! Durch das fahle Dämmergebilde einer mißratenen Gegenwart fühlen wir den warmen Odem des Kommenden, wir, die mit dem Fluche der Jahrhunderte Belasteten, denen bange Sehnsucht im Herzen frißt wie eine rotglühende Flamme.
Winterstürme müssen deinem Kommen vorangehen, eiskalte Winterstürme, um die Geister von dem Schutt und Moder knechtseliger Überlieferungen und erstarrter Begriffe zu befreien, die unseren Willen in Ketten schlagen und die erlösende Tat in dem feinen Netzwerk dialektischer Akrobatenkunststücke erdrosseln. (mehr …)