Wie bewusst ist „Blockupy“?

Vom neuen Blockupy-Aufruf war folgendes zu vernehmen:

Was passiert am 1. März?

Je nach den lokalen Bedingungen vor Ort wird der 1. März 2016 ein Tag mit dezentralen und koordinierten Aktionen und Streiks sein, an dem reguläre Produktions- und Reproduktionsabläufe gestört werden. Es wird versucht, einen Austausch zwischen verschiedenen Arbeitsrealitäten herzustellen, die oftmals versteckten Ausbeutungs-bedingungen sichtbar zu machen und das Grenzregime sowie Institutionen anzugreifen, die Mobilität und Prekarität regulieren.“

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Reihe Kiosk 4: Noch ein avantgardistisches Hipstermagazin pariert…

„Rosegarden Unabhängiges Lifestyle- und Gesellschaftsmagazin“
Ausgabe 2 (29.01.2016)

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Besprechung: „Was tun, wenn’s klemmt – Strategien gegen die Bewegungsstarre“ (2014)

„Wirklich entschlossen waren wir ohnehin nie“1

Im gonzo Verlag erschien 2014 in der Erstauflage das Pamphlet „Was tun, wenn’s klemmt – Strategien gegen die Bewegungsstarre“.
Als Urheberin zeichnet sich eine nicht näher benannte „Offensive Frühjahr Fünfundzwanzig“ verantwortlich. In der Publikation sind verschiedene Texte vereint, die scheinbar von verschiedenen, sich konspirativ gebenden Autoren verfasst wurden.
Das 70 Seiten umfassende Buch mittleren Formats ist übersichtlich gesetzt, kann aber weder ein Inhaltsverzeichnis, einen Anhang noch erklärende Fußnoten aufweisen.
Das „Gesicht“ des Werks, das Cover, ist von ineinander verschwommenen Grautönen bedeckt, die wiederum ein großer roter Stern und ein kleinerer schwarzer Stern ziert. Diese intern genutzten Erkennungsmerkmale der Autonomenszene stehen für den Versuch einer diffusen Allianz auf intellektueller Basis zwischen linken, also primär zentralistischen, jakobinisch-marxistischen Ideen in Rot und föderalistisch-liberalen Ideen, wie dem Anarchismus, in schwarz.
Nicht nur mit diesen Symbolen richtet sich das Werk ans Innere der Autonomenszene, sondern auch mit dem Ansinnen, welches im Titel geäußert wird, nämlich „Strategien gegen die Bewegungsstarre“ zu liefern.

Wie sehen diese „Strategien“ aus?wtwk

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Reihe Kiosk 3: „Wir brauchen eine ‚Transformation‘ der Gesellschaft“

trnsfrmIch will die Reihe mit Besprechungen von aktuellen Zeitschriften vom Kiosk für dieses Jahr mit einem besonderen Heft beenden. Weniger abstrakt und Marx-hörig als das Philosophie Magazin und im Gegensatz zum Shift Magazin um echte Veränderung zum Guten bemüht, folgt nun die Besprechung zur ersten Ausgabe des transform. Viel Spaß! (mehr …)

Reihe Kiosk 0: Blick übers Kioskregal

Ich geh Kiosk. (mehr …)