Denis Diderot „Rameaus Neffe“

Denis Diderot war meine persönlich freudvollste Literatur-Entdeckung Ende 2017 / Frühjahr 2018. (mehr …)

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Das Geschwafel von der KI – der „künstlichen Intelligenz“

„Chancen und Risiken liegen bei der KI-Kreativität also nah beieinander, gerade weil Algorithmen im Gegensatz zum Menschen ohne Selbsterkenntnis agieren. »Es gibt auch nichts, dass darauf hindeutet, dass Deep Learning irgendwann ein Bewusstsein für sein Tun aufbauen wird«, weiß François Pachet. Gerade das wird jedoch zu einem goldenen Kreativzeitalter führen. Denn gute Kunst bewegt, provoziert und fordert heraus – keine Kunst wird die Menschheit mehr herausfordern als geniale Werke, produziert von geistlosen Maschinen.“

Tobias Landwehr @ Spektrum

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Virtueller Kiosk: „Republik“ aus der Schweiz

Intellektuelle und ihre Sicht heute, am Beispiel von Didier Eribon (mehr …)

„Der alte Ueberallundnirgends“ Friedrich von Sallet

Der alte Ueberallundnirgends

eine mythische Figur.

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Akademisch-Proletarischer Austausch

Im Syfo Jahrbuch Nr.6, 2016 schrieb ich eine Besprechung zu Peter Seyferths „Den Staat zerschlagen! Anarchistische Staatsverständnisse“ erschienen 2015 im Nomos Verlag.
Ich habe versäumt ein Belegexemplar an den Autor zu senden, das muss ich vorneweg zugeben – ich muss da noch einiges lernen. Dass ich sowas lernen muss, liegt vornehmlich daran, dass der Rest meines Alltages schätzungsweise anders aussieht, als jener des Herausgebers. Ich arbeite auf der Baustelle, er in der Universität. Da war es mir schon klar, dass Welten aufeinander prallen.
Auf meine kritische Besprechung antwortete Peter Seyferth dann folgenden Text auf seinem Facebook Account: (mehr …)

Friedrich von Sallet – Geschichtliche Entwicklung

Geschichtliche Entwicklung

Ihr sagt uns: „Jugend mit zu heißem Blute,
Auf schwärmerischen Freiheitstraum verzichte!
Geschichtlich nur entwickelt sich das Gute.“ –
Wohl! doch wo nichts geschieht, heißt das Geschichte? (mehr …)

Friedrich von Sallet – „Aechtes Deutschthum.“

Aechtes Deutschthum.

Eine nagelneue Erfindung der Zeitungsschreiber und Anderer.

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„Irgendwann raffte ich mich auf und begann, mich selbst schlau zu machen“

Ich halte die fünfte Ausgabe von „Darm mit Charme“ (2017) in meinen Händen, die ich per Verlagsbestellung vom Ullsteinverlag erhalten habe. Verfasst wurde der „Bestseller“ von Giulia Enders, einer Medizinstudentin. Es ist als sogenanntes „populärwissenschaftliches Buch“ beschreibbar – im besten Sinne, denn die erwähnten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse werden angenehm „charmant“ in die Sprache von Nicht-Wissenschaftlern übersetzt.
Nicht nur darin zeichnet sich die Stärke des Buches aus, sondern auch darin, dass es stets praxisorientierte Tipps bereithält. Der Effekt für mich persönlich war unter anderem eine hohe Rate an Verständnis und eine leichte Lesbarkeit in kurzer Zeit. Ich tippe diese Besprechung gerade ab, nachdem ich in nur 6 Stunden das ganze Buch durchgearbeitet habe.
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Denis Diderots erster Roman: „Die geschwätzigen Kleinode“, 1748

Durch die Menschheitsgeschichte ziehen sich viele rote Fäden. Einem davon kann man in der Literatur nachspüren. (mehr …)

Linkssein ist keine Antwort – es gibt mehr im Leben

Die „Linke“ – das ist eine politische Einordnung, eine Partei und eine Subkultur. Sie hängt an der Person Karl Marx und seinen Werken, genauer, an der Sekundärliteratur zu dessen Werken. Es gibt dann noch Halbgötter im linken Olymp, das sind Lenin, Stalin, Trotzky, Mao und andere. Wieder weiter unten in der Hierarchie der linken, „kommunistischen“ Glaubenswelt stehen andere Vertreter, die bis heute eine gewisse gedankliche Kontinuität darstellen. Doch von was? Wofür stehen diese Linken eigentlich heute? (mehr …)