Termin Heute: Rudolf Rocker in Mainz

Rudolf Rocker wird heute in Mainz mit zwei Veranstaltungen gedacht. Zum Einen:

16 bis 18 Uhr:
Proletarischer Stadtrundgang.
Rudolf Rocker in Mainz: Heimat eines Revolutionärs.
Führung von Emmelie Öden
Treffpunkt: Bürogemeinschaft, Walpodenstr. 10, Mainz

Zum Anderen:

20 Uhr:
Mit Rudolf Rocker gegen völkisches Denken
Bürogemeinschaft, Walpodenstr. 10, Mainz

Die Veranstalter sind unsere Mitarbeiterin Emmelie Öden und der DFGVK Mainz

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Das Geschwafel von der KI – der „künstlichen Intelligenz“

„Chancen und Risiken liegen bei der KI-Kreativität also nah beieinander, gerade weil Algorithmen im Gegensatz zum Menschen ohne Selbsterkenntnis agieren. »Es gibt auch nichts, dass darauf hindeutet, dass Deep Learning irgendwann ein Bewusstsein für sein Tun aufbauen wird«, weiß François Pachet. Gerade das wird jedoch zu einem goldenen Kreativzeitalter führen. Denn gute Kunst bewegt, provoziert und fordert heraus – keine Kunst wird die Menschheit mehr herausfordern als geniale Werke, produziert von geistlosen Maschinen.“

Tobias Landwehr @ Spektrum

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Akademisch-Proletarischer Austausch

Im Syfo Jahrbuch Nr.6, 2016 schrieb ich eine Besprechung zu Peter Seyferths „Den Staat zerschlagen! Anarchistische Staatsverständnisse“ erschienen 2015 im Nomos Verlag.
Ich habe versäumt ein Belegexemplar an den Autor zu senden, das muss ich vorneweg zugeben – ich muss da noch einiges lernen. Dass ich sowas lernen muss, liegt vornehmlich daran, dass der Rest meines Alltages schätzungsweise anders aussieht, als jener des Herausgebers. Ich arbeite auf der Baustelle, er in der Universität. Da war es mir schon klar, dass Welten aufeinander prallen.
Auf meine kritische Besprechung antwortete Peter Seyferth dann folgenden Text auf seinem Facebook Account: (mehr …)

Alltagsmüll, angespült an der Küste des Neuen Jahres

Als Alltagsmüll kann man jene Belastungen begreifen, die aus den Umständen des Herrschaftsystems erwachsen und uns jeden Tag aufs Neue stören. Fernsehen verzerrt die Wahrnehmung, entrückt unsere Emotionen zu einer Pose. Gazetten lenken unsere Aufmerksamkeit von uns und unseren Bedürfnissen weg und stabilisieren damit die politische Unmündigkeit. Musik hat aufgehört geteilte Kultur zu sein und ist Business geworden. Einst als Mittel zur Geselligkeit genutzt, ist es heute im kapitalisierten Zustand, ein Mittel der Isolation und Verdummung, durch vom Leben und vom tatsächlichen Alltag entkoppelte Texte.

„Spiegel Online“ ist die Webausgabe vom Magazin „Der Spiegel“, welches seit 1947 erscheint. Es ist nach eigener Aussage ein „Nachrichtenmagazin“. Die Onlineausgabe wird von einer anderen Redaktion betrieben und existiert seit 1994. „Der Spiegel“ begegnet einem an allen Kiosken, Supermärkten, Wartezimmern. „Spiegel Online“ wird bei Google empfohlen, im Smartphone empfohlen und bei Youtube empfohlen. „Er gehört damit zu den am weitesten verbreiteten und am häufigsten gelesenen Kaufzeitschriften Deutschlands“. (mehr …)

Reihe Kiosk 3: „Wir brauchen eine ‚Transformation‘ der Gesellschaft“

trnsfrmIch will die Reihe mit Besprechungen von aktuellen Zeitschriften vom Kiosk für dieses Jahr mit einem besonderen Heft beenden. Weniger abstrakt und Marx-hörig als das Philosophie Magazin und im Gegensatz zum Shift Magazin um echte Veränderung zum Guten bemüht, folgt nun die Besprechung zur ersten Ausgabe des transform. Viel Spaß! (mehr …)

Reihe Kiosk 0: Blick übers Kioskregal

Ich geh Kiosk. (mehr …)