Virtueller Kiosk: „Republik“ aus der Schweiz

Intellektuelle und ihre Sicht heute, am Beispiel von Didier Eribon (mehr …)

„Der alte Ueberallundnirgends“ Friedrich von Sallet

Der alte Ueberallundnirgends

eine mythische Figur.

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„Ich kannte die Grausamkeit der Nonnen“ – Denis Diderots „Die Nonne“, 1792

Einige Jahre bevor Johann Wolfgang Goethe „Die Leiden des jungen Werther“ verfasste, schrieb Denis Diderot den empfindsamen Roman „Die Nonne“, der erst posthum veröffentlicht wurde. Es handelt sich dabei um einen fiktiven Brief und fragmentarische Erinnerung der Protagonistin Suzanne Simonin. Der Roman kann als radikaler Angriff auf ein bestimmtes gesellschaftliches Grundmuster begriffen werden, der die Belanglosigkeiten eines selbstgenügsamen „Werther“ als zahmen Abklatsch erscheinen lässt. (mehr …)

Linkssein ist keine Antwort – es gibt mehr im Leben

Die „Linke“ – das ist eine politische Einordnung, eine Partei und eine Subkultur. Sie hängt an der Person Karl Marx und seinen Werken, genauer, an der Sekundärliteratur zu dessen Werken. Es gibt dann noch Halbgötter im linken Olymp, das sind Lenin, Stalin, Trotzky, Mao und andere. Wieder weiter unten in der Hierarchie der linken, „kommunistischen“ Glaubenswelt stehen andere Vertreter, die bis heute eine gewisse gedankliche Kontinuität darstellen. Doch von was? Wofür stehen diese Linken eigentlich heute? (mehr …)

Wie ein ferner Ruf… 2017 wird zu 2018

Germinal!

Wie ein ferner Ruf vom anderen Ufer zittert es hoffnungstrunken durch die eisige Winternacht.
Germinal! Erneuerer des Lebens, Künder eines neuen Werdens, Geist der Zerstörung, schaffender Geist, wir grüßen dich! Durch das fahle Dämmergebilde einer mißratenen Gegenwart fühlen wir den warmen Odem des Kommenden, wir, die mit dem Fluche der Jahrhunderte Belasteten, denen bange Sehnsucht im Herzen frißt wie eine rotglühende Flamme.
Winterstürme müssen deinem Kommen vorangehen, eiskalte Winterstürme, um die Geister von dem Schutt und Moder knechtseliger Überlieferungen und erstarrter Begriffe zu befreien, die unseren Willen in Ketten schlagen und die erlösende Tat in dem feinen Netzwerk dialektischer Akrobatenkunststücke erdrosseln. (mehr …)

„!Soy El Quico!“

Das war die Ansage, die Francisco Sabaté Lloparte (1915-1960) seinen Gegnern entgegenschleuderte: „Ich bin El Quico!“

sabate (mehr …)

Wie bewusst ist „Blockupy“?

Vom neuen Blockupy-Aufruf war folgendes zu vernehmen:

Was passiert am 1. März?

Je nach den lokalen Bedingungen vor Ort wird der 1. März 2016 ein Tag mit dezentralen und koordinierten Aktionen und Streiks sein, an dem reguläre Produktions- und Reproduktionsabläufe gestört werden. Es wird versucht, einen Austausch zwischen verschiedenen Arbeitsrealitäten herzustellen, die oftmals versteckten Ausbeutungs-bedingungen sichtbar zu machen und das Grenzregime sowie Institutionen anzugreifen, die Mobilität und Prekarität regulieren.“

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Reihe Kiosk 3: „Wir brauchen eine ‚Transformation‘ der Gesellschaft“

trnsfrmIch will die Reihe mit Besprechungen von aktuellen Zeitschriften vom Kiosk für dieses Jahr mit einem besonderen Heft beenden. Weniger abstrakt und Marx-hörig als das Philosophie Magazin und im Gegensatz zum Shift Magazin um echte Veränderung zum Guten bemüht, folgt nun die Besprechung zur ersten Ausgabe des transform. Viel Spaß! (mehr …)

Reihe Kiosk 2: Wealthy Whiners – Das „Shift“-Magazin

hippsters totenkopfIm Herbst 2015 erschien das zweite Heft von „Shift“ in den Kiosken der Republik und ich warf einen Blick nicht nur darauf, sondern auch hinein.

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Reihe Kiosk 0: Blick übers Kioskregal

Ich geh Kiosk. (mehr …)