Das Geschwafel von der KI – der „künstlichen Intelligenz“

„Chancen und Risiken liegen bei der KI-Kreativität also nah beieinander, gerade weil Algorithmen im Gegensatz zum Menschen ohne Selbsterkenntnis agieren. »Es gibt auch nichts, dass darauf hindeutet, dass Deep Learning irgendwann ein Bewusstsein für sein Tun aufbauen wird«, weiß François Pachet. Gerade das wird jedoch zu einem goldenen Kreativzeitalter führen. Denn gute Kunst bewegt, provoziert und fordert heraus – keine Kunst wird die Menschheit mehr herausfordern als geniale Werke, produziert von geistlosen Maschinen.“

Tobias Landwehr @ Spektrum

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Virtueller Kiosk: „Republik“ aus der Schweiz

Intellektuelle und ihre Sicht heute, am Beispiel von Didier Eribon (mehr …)

„Der alte Ueberallundnirgends“ Friedrich von Sallet

Der alte Ueberallundnirgends

eine mythische Figur.

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Akademisch-Proletarischer Austausch

Im Syfo Jahrbuch Nr.6, 2016 schrieb ich eine Besprechung zu Peter Seyferths „Den Staat zerschlagen! Anarchistische Staatsverständnisse“ erschienen 2015 im Nomos Verlag.
Ich habe versäumt ein Belegexemplar an den Autor zu senden, das muss ich vorneweg zugeben – ich muss da noch einiges lernen. Dass ich sowas lernen muss, liegt vornehmlich daran, dass der Rest meines Alltages schätzungsweise anders aussieht, als jener des Herausgebers. Ich arbeite auf der Baustelle, er in der Universität. Da war es mir schon klar, dass Welten aufeinander prallen.
Auf meine kritische Besprechung antwortete Peter Seyferth dann folgenden Text auf seinem Facebook Account: (mehr …)

Friedrich von Sallet – Geschichtliche Entwicklung

Geschichtliche Entwicklung

Ihr sagt uns: „Jugend mit zu heißem Blute,
Auf schwärmerischen Freiheitstraum verzichte!
Geschichtlich nur entwickelt sich das Gute.“ –
Wohl! doch wo nichts geschieht, heißt das Geschichte? (mehr …)

Friedrich von Sallet – „Aechtes Deutschthum.“

Aechtes Deutschthum.

Eine nagelneue Erfindung der Zeitungsschreiber und Anderer.

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Linkssein ist keine Antwort – es gibt mehr im Leben

Die „Linke“ – das ist eine politische Einordnung, eine Partei und eine Subkultur. Sie hängt an der Person Karl Marx und seinen Werken, genauer, an der Sekundärliteratur zu dessen Werken. Es gibt dann noch Halbgötter im linken Olymp, das sind Lenin, Stalin, Trotzky, Mao und andere. Wieder weiter unten in der Hierarchie der linken, „kommunistischen“ Glaubenswelt stehen andere Vertreter, die bis heute eine gewisse gedankliche Kontinuität darstellen. Doch von was? Wofür stehen diese Linken eigentlich heute? (mehr …)

Alltagsmüll, angespült an der Küste des Neuen Jahres

Als Alltagsmüll kann man jene Belastungen begreifen, die aus den Umständen des Herrschaftsystems erwachsen und uns jeden Tag aufs Neue stören. Fernsehen verzerrt die Wahrnehmung, entrückt unsere Emotionen zu einer Pose. Gazetten lenken unsere Aufmerksamkeit von uns und unseren Bedürfnissen weg und stabilisieren damit die politische Unmündigkeit. Musik hat aufgehört geteilte Kultur zu sein und ist Business geworden. Einst als Mittel zur Geselligkeit genutzt, ist es heute im kapitalisierten Zustand, ein Mittel der Isolation und Verdummung, durch vom Leben und vom tatsächlichen Alltag entkoppelte Texte.

„Spiegel Online“ ist die Webausgabe vom Magazin „Der Spiegel“, welches seit 1947 erscheint. Es ist nach eigener Aussage ein „Nachrichtenmagazin“. Die Onlineausgabe wird von einer anderen Redaktion betrieben und existiert seit 1994. „Der Spiegel“ begegnet einem an allen Kiosken, Supermärkten, Wartezimmern. „Spiegel Online“ wird bei Google empfohlen, im Smartphone empfohlen und bei Youtube empfohlen. „Er gehört damit zu den am weitesten verbreiteten und am häufigsten gelesenen Kaufzeitschriften Deutschlands“. (mehr …)

Wie ein ferner Ruf… 2017 wird zu 2018

Germinal!

Wie ein ferner Ruf vom anderen Ufer zittert es hoffnungstrunken durch die eisige Winternacht.
Germinal! Erneuerer des Lebens, Künder eines neuen Werdens, Geist der Zerstörung, schaffender Geist, wir grüßen dich! Durch das fahle Dämmergebilde einer mißratenen Gegenwart fühlen wir den warmen Odem des Kommenden, wir, die mit dem Fluche der Jahrhunderte Belasteten, denen bange Sehnsucht im Herzen frißt wie eine rotglühende Flamme.
Winterstürme müssen deinem Kommen vorangehen, eiskalte Winterstürme, um die Geister von dem Schutt und Moder knechtseliger Überlieferungen und erstarrter Begriffe zu befreien, die unseren Willen in Ketten schlagen und die erlösende Tat in dem feinen Netzwerk dialektischer Akrobatenkunststücke erdrosseln. (mehr …)

„Allerdings sollten wir nicht die erstaunlichen Errungenschaften dieses Systems vergessen.“ – Das Gesellschaftsmagazin „Zeit Wissen“

Vorab:

Im zurückliegenden, leider artikelfreien, Zeitraum fehlte die Muße für Neues – Zeit wurde viel knapper als davor, besonders die Zeit in Ruhe etwas zu lesen, und wenn sie denn da war, musste ich sie zu Zwecken einer neu begonnenen Ausbildung nutzen. Diese läuft noch, aber ich habe mir vorgenommen, die zur Erleichterung des Einstiegs weggelassenen Tätigkeiten wieder aufzunehmen. Dazu gehört auch die Besprechung von Zeitschriften aus anarcho-syndikalistischer Sicht. (mehr …)