Termin Heute: Rudolf Rocker in Mainz

Rudolf Rocker wird heute in Mainz mit zwei Veranstaltungen gedacht. Zum Einen:

16 bis 18 Uhr:
Proletarischer Stadtrundgang.
Rudolf Rocker in Mainz: Heimat eines Revolutionärs.
Führung von Emmelie Öden
Treffpunkt: Bürogemeinschaft, Walpodenstr. 10, Mainz

Zum Anderen:

20 Uhr:
Mit Rudolf Rocker gegen völkisches Denken
Bürogemeinschaft, Walpodenstr. 10, Mainz

Die Veranstalter sind unsere Mitarbeiterin Emmelie Öden und der DFGVK Mainz

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Denis Diderot „Rameaus Neffe“

Denis Diderot war meine persönlich freudvollste Literatur-Entdeckung Ende 2017 / Frühjahr 2018. (mehr …)

Das Geschwafel von der KI – der „künstlichen Intelligenz“

„Chancen und Risiken liegen bei der KI-Kreativität also nah beieinander, gerade weil Algorithmen im Gegensatz zum Menschen ohne Selbsterkenntnis agieren. »Es gibt auch nichts, dass darauf hindeutet, dass Deep Learning irgendwann ein Bewusstsein für sein Tun aufbauen wird«, weiß François Pachet. Gerade das wird jedoch zu einem goldenen Kreativzeitalter führen. Denn gute Kunst bewegt, provoziert und fordert heraus – keine Kunst wird die Menschheit mehr herausfordern als geniale Werke, produziert von geistlosen Maschinen.“

Tobias Landwehr @ Spektrum

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Virtueller Kiosk: „Republik“ aus der Schweiz

Intellektuelle und ihre Sicht heute, am Beispiel von Didier Eribon (mehr …)

„Der alte Ueberallundnirgends“ Friedrich von Sallet

Der alte Ueberallundnirgends

eine mythische Figur.

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Akademisch-Proletarischer Austausch

Im Syfo Jahrbuch Nr.6, 2016 schrieb ich eine Besprechung zu Peter Seyferths „Den Staat zerschlagen! Anarchistische Staatsverständnisse“ erschienen 2015 im Nomos Verlag.
Ich habe versäumt ein Belegexemplar an den Autor zu senden, das muss ich vorneweg zugeben – ich muss da noch einiges lernen. Dass ich sowas lernen muss, liegt vornehmlich daran, dass der Rest meines Alltages schätzungsweise anders aussieht, als jener des Herausgebers. Ich arbeite auf der Baustelle, er in der Universität. Da war es mir schon klar, dass Welten aufeinander prallen.
Auf meine kritische Besprechung antwortete Peter Seyferth dann folgenden Text auf seinem Facebook Account: (mehr …)

Friedrich von Sallet – Geschichtliche Entwicklung

Geschichtliche Entwicklung

Ihr sagt uns: „Jugend mit zu heißem Blute,
Auf schwärmerischen Freiheitstraum verzichte!
Geschichtlich nur entwickelt sich das Gute.“ –
Wohl! doch wo nichts geschieht, heißt das Geschichte? (mehr …)

„Ich kannte die Grausamkeit der Nonnen“ – Denis Diderots „Die Nonne“, 1792

Einige Jahre bevor Johann Wolfgang Goethe „Die Leiden des jungen Werther“ verfasste, schrieb Denis Diderot den empfindsamen Roman „Die Nonne“, der erst posthum veröffentlicht wurde. Es handelt sich dabei um einen fiktiven Brief und fragmentarische Erinnerung der Protagonistin Suzanne Simonin. Der Roman kann als radikaler Angriff auf ein bestimmtes gesellschaftliches Grundmuster begriffen werden, der die Belanglosigkeiten eines selbstgenügsamen „Werther“ als zahmen Abklatsch erscheinen lässt. (mehr …)

Linkssein ist keine Antwort – es gibt mehr im Leben

Die „Linke“ – das ist eine politische Einordnung, eine Partei und eine Subkultur. Sie hängt an der Person Karl Marx und seinen Werken, genauer, an der Sekundärliteratur zu dessen Werken. Es gibt dann noch Halbgötter im linken Olymp, das sind Lenin, Stalin, Trotzky, Mao und andere. Wieder weiter unten in der Hierarchie der linken, „kommunistischen“ Glaubenswelt stehen andere Vertreter, die bis heute eine gewisse gedankliche Kontinuität darstellen. Doch von was? Wofür stehen diese Linken eigentlich heute? (mehr …)

Alltagsmüll, angespült an der Küste des Neuen Jahres

Als Alltagsmüll kann man jene Belastungen begreifen, die aus den Umständen des Herrschaftsystems erwachsen und uns jeden Tag aufs Neue stören. Fernsehen verzerrt die Wahrnehmung, entrückt unsere Emotionen zu einer Pose. Gazetten lenken unsere Aufmerksamkeit von uns und unseren Bedürfnissen weg und stabilisieren damit die politische Unmündigkeit. Musik hat aufgehört geteilte Kultur zu sein und ist Business geworden. Einst als Mittel zur Geselligkeit genutzt, ist es heute im kapitalisierten Zustand, ein Mittel der Isolation und Verdummung, durch vom Leben und vom tatsächlichen Alltag entkoppelte Texte.

„Spiegel Online“ ist die Webausgabe vom Magazin „Der Spiegel“, welches seit 1947 erscheint. Es ist nach eigener Aussage ein „Nachrichtenmagazin“. Die Onlineausgabe wird von einer anderen Redaktion betrieben und existiert seit 1994. „Der Spiegel“ begegnet einem an allen Kiosken, Supermärkten, Wartezimmern. „Spiegel Online“ wird bei Google empfohlen, im Smartphone empfohlen und bei Youtube empfohlen. „Er gehört damit zu den am weitesten verbreiteten und am häufigsten gelesenen Kaufzeitschriften Deutschlands“. (mehr …)