„Ich kannte die Grausamkeit der Nonnen“ – Denis Diderots „Die Nonne“, 1792

Einige Jahre bevor Johann Wolfgang Goethe „Die Leiden des jungen Werther“ verfasste, schrieb Denis Diderot den empfindsamen Roman „Die Nonne“, der erst posthum veröffentlicht wurde. Es handelt sich dabei um einen fiktiven Brief und fragmentarische Erinnerung der Protagonistin Suzanne Simonin. Der Roman kann als radikaler Angriff auf ein bestimmtes gesellschaftliches Grundmuster begriffen werden, der die Belanglosigkeiten eines selbstgenügsamen „Werther“ als zahmen Abklatsch erscheinen lässt. (mehr …)

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Denis Diderots erster Roman: „Die geschwätzigen Kleinode“, 1748

Durch die Menschheitsgeschichte ziehen sich viele rote Fäden. Einem davon kann man in der Literatur nachspüren. (mehr …)

Linkssein ist keine Antwort – es gibt mehr im Leben

Die „Linke“ – das ist eine politische Einordnung, eine Partei und eine Subkultur. Sie hängt an der Person Karl Marx und seinen Werken, genauer, an der Sekundärliteratur zu dessen Werken. Es gibt dann noch Halbgötter im linken Olymp, das sind Lenin, Stalin, Trotzky, Mao und andere. Wieder weiter unten in der Hierarchie der linken, „kommunistischen“ Glaubenswelt stehen andere Vertreter, die bis heute eine gewisse gedankliche Kontinuität darstellen. Doch von was? Wofür stehen diese Linken eigentlich heute? (mehr …)

Wie ein ferner Ruf… 2017 wird zu 2018

Germinal!

Wie ein ferner Ruf vom anderen Ufer zittert es hoffnungstrunken durch die eisige Winternacht.
Germinal! Erneuerer des Lebens, Künder eines neuen Werdens, Geist der Zerstörung, schaffender Geist, wir grüßen dich! Durch das fahle Dämmergebilde einer mißratenen Gegenwart fühlen wir den warmen Odem des Kommenden, wir, die mit dem Fluche der Jahrhunderte Belasteten, denen bange Sehnsucht im Herzen frißt wie eine rotglühende Flamme.
Winterstürme müssen deinem Kommen vorangehen, eiskalte Winterstürme, um die Geister von dem Schutt und Moder knechtseliger Überlieferungen und erstarrter Begriffe zu befreien, die unseren Willen in Ketten schlagen und die erlösende Tat in dem feinen Netzwerk dialektischer Akrobatenkunststücke erdrosseln. (mehr …)

Syndikalistischer Stadtrundgang – Mainz zur Zeit Rudolf Rockers

Wer hätte das gedacht: Nach der Zerschlagung der historischen Bewegung im Faschismus und der Agonie danach, kehrt das Interesse am international bekannten Praktiker und Theoretiker des Anarcho-Syndikalismus zurück – nach Mainz!

Die Autorin Emmelie Oeden hat nämlich eine Broschüre herausgegeben, die „Proletarisches Mainz – Der Rudolf Rocker-Stadtführer“ heißt.

Hierin legt sie Hintergründe zu dem von ihr konzipierten Stadtrundgang vor, der an bisher zwei öffentlichen Terminen stattfinden soll. Die Termine und die Kontaktadresse können vom folgenden Flyer entnommen werden!

Ich wünsche den Teilnehmern und Teilnehmerinnen, sowie der Referentin viel Spaß!

 

„Was ist ‚Sünde‘, Mama?“ „Weißt du noch, als du die Katze angezündet hast?“

Film-Doppelbesprechung: „Leviathan“ (2014) & „Die dunkle Seite des Mondes“ (2016) (mehr …)

Eindrücke aus Frankreich

Diese Eindrücke teile ich hier einfach mal. Die Quelle: http://de.labournet.tv/video/7019/arbeitsgesetz-streiks-und-blockaden-die-bewegung-mit-neuem-elan (Am 02.06. abgerufen)

Bürgertum und Selbstverrat – Kommentar zu einem Kino-Abend

Seit einigen Tagen läuft der Film „Der Nachtmahr“ in den deutschen Kinos. (mehr …)

Einfach prechtig, dieser Spiegel-Bestseller

Alle Klarheiten beseitigt?

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„!Soy El Quico!“

Das war die Ansage, die Francisco Sabaté Lloparte (1915-1960) seinen Gegnern entgegenschleuderte: „Ich bin El Quico!“

sabate (mehr …)