Besprechung zu Romain Rollands „Johann Christofs Jugend“ (ersch. 1904 frz. Orig.)

Rolland 1

Romain Rolland: „Johann Christofs Jugend“

Der 1904 erschienene Roman „Johann Christofs Jugend“ ist der erste Teil einer Trilogie, die das Leben des gleichnamigen Protagonisten schildert. Die Zeit, in der der Roman spielt, liegt zwischen dem Deutsch-Französischem Krieg und dem Ersten Weltkrieg. Weil sich Rolland laut der Nobelpreis-Jury in „idealistischer Weise“ für die Völkerverständigung zwischen den Deutschen und den Franzosen einsetzte, wurde er 1915 nachträglich mit dem Nobelpreis geehrt.
Die Ehrung durch den Nobelpreis deutet bereits auf den bürgerlichen Duktus des Werkes hin. Aber würde das Werk unter allgemeinen Gesichtspunkten, fernab vom bürgerlichen Standpunkt, eine weniger tendenziöse Ehrung noch heute verdient haben?
Im Folgenden beziehe ich mich auf Band Nummer eins, „Johann Christofs Jugend“. Nichtsdestotrotz hält uns die Reduzierung auf den ersten Band nicht davon ab, einige gründliche Blicke in ihn zu werfen.
Die lineare Handlung wird von einem auktorialen Erzähler nacherzählt und schildert den Lebensweg Johann Christof Kraffts. Dieser wächst als Sohn eines Dienstmädchens und eines Violinisten auf. Die Kleinstadt, in der die Familie Krafft zu Hause ist, wird nicht mit Namen genannt, liegt aber im Rheinland, in der Nähe der französischen Grenze. Zentrale Punkte im Leben Johann Christofs sind die Musik und die Kleinstadt. Er wird selbst Musiker und lernt das Establishment seines Wohnortes durch Proben, Auftritte und den Unterricht, den er gibt, kennen. Daran schließt sich die Geschichte seiner Familie an – für ihn wichtige Persönlichkeiten bilden Nebenarme der Erzählung, wie zum Beispiel seine Mutter Luise, sein Großvater Hans Michel und Onkel Gottfried.
Ein nächstes Hauptthema ist die Liebe – Johann Christof nähert sich ihr unter dramatischen Bedingungen – eine Geliebte stirbt, noch bevor er ihr seine Liebe mitteilen kann, eine andere hintergeht ihn mit seinem Bruder.
Das ganze Werk ist von psychologischen Betrachtungen des Erzähler durchzogen: Momente der Bewusstwerdung, Entfremdung und Kompensation wechseln sich ab.

Kontinuitäten

Bei den Kraffts macht nicht nur Johann Christof Musik – schon Christofs Großvater und Vater betrieben Musik in professioneller Weise, mit Anstellung beim ansässigen Orchester. Einst legte der Großvater in seinen Sohn jene dogmatischen Hoffnungen auf Berühmtheit, Aufstieg, „Größe“ und Erfolg im kleinbürgerlichen Sinne, die dieser später auf den Enkel projizierte. Das eigene Versagen führt zur Verschiebung der Sehnsüchte auf die nächste Generation – nicht nur bei Kraffts, sondern auch bei der Vermieterfamilie Euler. Hier ist es die mögliche Ehe zwischen dem aufstrebenden Christof und der Tochter des Hauses Euler, die die Gemüter der Elterngeneration bewegt, da auch sie auf einen wirtschaftlichen Aufstieg hoffen.
Die Beschreibung dieser generativen Last erinnerte mich an Rudolf Rockers Sichtweise:

Jeder Dogmatismus wird zu einer gefährlichen Zwangsjacke für die natürliche Entwicklung,
da er die Zukunft mit den Hypotheken der Vergangenheit belastet. Rudolf Rocker

Sozialpolitisch erscheint Johann Christofs Flucht vor dem Militär wie eine weitere Kontinuität, denn vom selben Schicksal blieben bereits einige Vorfahren seiner Familie nicht verschont. Rolland selbst spricht bei diesem Vorgang vom „dumpfen Brausen der Jahrhunderte“.

Verschiedenerlei Musik

Rolland zeichnet zwei interessante Arten von Musik – zunächst die Freiheits-Musik, der Johann Christof in der Nacht begegnet, wenn die Grillen und die anderen Musiker des Nachtorchesters aufspielen. Diese Musik ist die seiner Kindheit und sie wird ihm durch den einfühlsamen Onkel näher gebracht, der pantheistischen Vorstellungen folgt. Diese Musik und Musik, die dem eigenen Geiste entspringt wird als „ehrliche“ Musik bezeichnet und steht für Kultur und Freiheit.
Die andere Art von Musik ist die Soll-Musik. Diese soll den Musiker laut Vater und Großvater „groß und berühmt“ machen. Es ist die Musik, die schon immer gespielt wurde und mittlerweile ins deutsche Establishment gewachsen ist. Sie wird als „dekadent“ bezeichnet, weil sie ohne Kontakt zu den eigentlichen Motiven des Urhebers auf eine „falsche“ Art und Weise gespielt wird – laut Christof handelt es sich um eine effekthascherische Nachahmung; eine Art „Lüge“.

Deutsches, Französisches und Jüdisches

Immer wieder tauchen in Rollands Werk abstrakte Kollektivbegriffe wie „Deutsche“ oder das „Französische“ auf. Dabei werden „den Deutschen“ bzw. „den Franzosen“ bestimmte Werte zugeordnet und sie erhalten meistens analog den gleichen Phänotyp.
„Das Deutsche“ und „das Französische“ sind ebenso immer wieder vorkommende Begrifflichkeiten. Das deutsche Motiv ist schwer, zwanghaft, kulturell dogmatisch und arm an Schöpfungskraft. Es äußert sich in der von Christof komplett abgelehnten hörigen, engstirnigen Haltung des Musikestablishments der Kleinstadt gegenüber der deutschen klassischen Musik. Die musikalischen Vorgaben der Meister werden nach Christofs Meinung auf das peinlichste genau nachgeäfft. Er lehnt diesen Dogmatismus ab. Schließlich wagt er es, an den Heiligtümern des deutschen Orchesters zu rütteln und die „großen Meister“ direkt anzugreifen und zu kritisieren, ihre Musik sei falsch.
Der Widerpart dieser deutschen Gründlichkeit schlägt sich besonders in der Szene des Lehrertreffens nieder: An Johann Christofs Schule, an der er Musik unterrichtet, treffen sich die Lehrer. Das Treffen lässt ihn kalt, weil es nur darin besteht, die jeweiligen sozialen Stände und bürgerlichen Manieren zu bestätigen. Schließlich lernt er jedoch eine Lehrerin kennen, Frau Reinhardt, deren Mann ebenfalls lehrt. Sie scheint anders zu sein, da sie sich dem unterwürfigen Gebaren nicht anschließt. Sie ist ein wenig rebellisch. Ihr kann man durch ein überschwängliches Interesse am „Französischen“ das französische Motiv zuordnen. Das französische Motiv, wie es sich bei den Reinhardts äußert, ist kulturell vielfältig, undogmatisch und neuartig. Besonders mit der französischen Literatur wird Christof durch die Reinhardts bekannt gemacht. Des Weiteren ist „Corinne“, eine junge Frau an der Christof hinlänglich interessiert ist, eine Französin, die ihm eine ganz andere Weiblichkeit als die zurückhaltende, mysteriöse deutsche Weiblichkeit zeigt.
Ein weiterer Kollektivbegriff ergibt sich aus Rollands Zeichnung des „Jüdischen“. Bereits viele Stereotypen und Klischees des rassistischen Antisemitismus vorwegnehmend, erscheinen Juden bei „ihrer Wühlarbeit im Untergrund“, ihrem vorwiegenden Interesse am „Gelde und Reichtum“ und ihrer „Vaterlandslosigkeit“. Diese „Vaterlandslosigkeit“ wird dahingehend ausgeweitet, dass Juden auch keine feste Gesinnung außer dem prosperierenden Eigentum und dem sozialen Status kennen würden. Rolland selbst ist sich der Tragweite dieser Beschreibung des „Jüdischen“ keineswegs bewusst. Zwar hebt er bei der Charakterisierung der Person „Waldhaus“ den Antisemitismus des deutschen Adels hervor aber reproduziert ihre Vorurteile.
Rollands Kollektivbegriffe des Jüdischen, Französischen und Deutschen, mit Hilfe der hegelianischen Metaphysik der „Geister dieser Rassen“ charakterisiert, sind eindeutig Teil des damaligen, verhängnisvollen Denkens. Dieses fand, aus dem Bürgertum heraus, Eintritt in die Arbeiterschichten und das Kleinbürgertum sowie weitere Verbreitung durch den aufstrebenden Marxismus – mit Marx als Schüler Hegels.
Das Denken in diesen unzulässigen Verallgemeinerungen einzelner Eigenschaften war stets eine der geistigen Grundlagen, die die Verbrechen des jungen zwanzigsten Jahrhunderts vorbereiteten. Zu diesem Denken gehört auch die Analyse der Geschichte entweder als Abfolge der Produktionsweise oder als Werk „herausragender“ Persönlichkeiten, wobei Rolland in seinem Buch eher zu letzterer, avantgardistischer Haltung Rückzug nimmt. Diesen Geist in seinem Werk verbreitet zu haben, ist dessen zentraler Mangel und kettet die Bedeutung des Buches an die Vergangenheit, egal welcher stilistischer Raffinesse oder Kennerschaft er sich darüber hinaus auch bediente.

Bewusstsein, Entfremdung, Projektion – Psychologische Muster der FigurenRolland 2

Rollands positivste Leistung besteht darin, den aufwachsenden Jungen tiefenpsychologisch zu betrachten, ohne dabei an Verständlichkeit einzubüßen oder akademischen Duktus zu benutzen. So beschreibt er Bewusstwerdungsprozesse, Fälle mangelnden Bewusstseins, Trennung von Figuren, das Abkühlen ihrer Gefühle durch Entfremdung und die bereits erwähnte Projektion der eigenen Vorstellungen auf das Leben anderer in lebensnaher Weise.
In der Tradition der französischen Realisten ergründet Rolland die Komplexität von Beziehungen und die Rolle der Empathie und des Bewusstseins innerhalb der Zwischenmenschlichkeit, wie es auch später etwa bei Erich Kästner („Fabian“) oder Leo Malet („Das Leben ist zum Kotzen“) zu finden ist.

Nietzsche, Hegel & Co.

Einflüsse verschiedener, über Deutschland hinaus bekannt gewordener Denker, sind in Rollands Werk nicht zu leugnen. Bei all der „Dekadenz“, dem antik-griechischen Kulturideal und besonders augenfällig bei der Kritik an Wagner und beim Namen der Zeitschrift „Dionysos“ sticht Friedrich Nietzsches Wirken aus Rollands Werk hervor.
Diese philosophische Ebene ist eine weitere Bereicherung von „Johann Christofs Jugend“ und trägt zur Dichte und zum Niveau des Werks bei. Aber es bleibt nicht bei diesem positiven Einfluss: Besonders interessant ist die Tatsache, dass Hegel abfällig als sich dem Preußentum andienend charakterisiert wird, aber Rolland sich nicht davor scheute, eben seine Kollektivbegriffe von „Geist“ und „Rasse“ weiter zu transportieren. Auch die Nähe von Rollands Begriff des Judentums zu dem Begriff Hegels ist auffällig. Letzterer schrieb:
„Das Schicksal des jüdischen Volkes ist das Schicksal Macbeths, der aus der Natur selbst trat, sich an fremde Wesen hing und so in ihrem Dienste alles Heilige der menschlichen Natur zertreten und ermordet, von seinen Göttern endlich verlassen und an seinem Glauben selbst zerschmettert werden musste.“1

Historischer Kontext und Hintergrund des Autors

Frankreich erlebte in den Jahren, in denen „Johann Christofs Jugend“ spielt, eine sozial-historisch hoch interessante Phase seiner Geschichte. Die Niederlage der nationalen französischen Armee gegen die Armee des sich wenig darauf festigenden deutschen Nationalstaates 1871 war ein als Krise im französischen Bürgertum empfundenes Ereignis, welches das Krisenerlebnis für die Arbeiterklasse umrahmte: Die Zerschlagung der Commune de Paris unter der Leitung von Adolphe Thiers (1797–1877). Diese Schläge gingen der Enttäuschung über den Parteisozialismus in den 1880er Jahren voraus.
Nachdem der französische Staat den Zusammenschluss von Arbeitern zu eigenen Organisationen nicht mehr mit Repressalien belegte, begannen sich die berühmten „bourses du travail“ zu bilden. Außerdem erlebten die Gewerkschaften einen starken Zulauf, besonders die CGT, die „Confédération Générale du Travail“. Während die Arbeiterbörsen eher die Organisation der täglichen Bedürfnisse aus der Arbeiterklasse heraus darstellten, waren die Gewerkschaften Zentren des Widerstandes gegen das Unternehmertum und die Klassenspaltung der Gesellschaft allgemein. Als sich beide Organisationen zu Beginn des 20. Jahrhunderts zusammenschlossen, erhob sich der revolutionäre Syndikalismus, der gegen die reformistische Opposition siegreich hervorging, als neue Arbeitermacht in Frankreich. Er setzte sich zum Ziel, die Betrogenen durch eine Aufhebung des betrügerischen Systems zu rächen. Dieses Ziel sollte dahingehend realisiert werden, dass zum einen Arbeitskampfmethoden zu einem politischen Druckmittel der Arbeiter erweitert wurden, und zum anderen dadurch, dass Arbeiter sich gegenseitig erziehend gegenseitige Hilfe leisteten. Darüber hinaus setzten sie sich geistig und praktisch in den Stand, die zentralistisch / unternehmerisch „organisierten“ Betriebe zu übernehmen und sie in Eigenregie föderalistisch strukturiert weiterzuführen.
Während also „Johann Christof Krafft“ auf der Bildfläche erscheint, kann es Romain Rolland schwer verborgen geblieben sein, dass sich weit über eine halbe Million Franzosen (LAGARDELLE) aufmachten, die Gesellschaft zu verändern, und zwar aus ihrem Klassenbewusstsein heraus, eben nicht durch politische Vertreter oder im Sinne des bürgerlichen Aufstiegs.
Dass sich Romain Rolland dafür entschied, „Johann Christof“ eine avantgardistische Rolle spielen zu lassen – zum einen als feinsinniger progressiver Musiker, der nach berauschender „Größe“ strebt, zum anderen als derjenige, den die Bauern bräuchten, um sich gegen die Truppen der Armee zur Wehr zu setzen – lässt den Schluss zu, dass er diese Entwicklung in seinem Heimatland nicht zu unterstützen gedachte und – bewusst oder unbewusst – einer anderen, nämlich autoritären, bürgerlichen Haltung folgte. Dies lässt sich auch später dahingehend erkennen, als dass er seine Unterstützung den zentralistischen Kräften der russischen Revolution angedeihen lässt und diesen Kurs entgegen der Bemühungen der Arbeiterklasse zur Selbstorganisation beibehält. Er verabschiedet sich von der Diktatur nicht grundsätzlich, sondern erst, als er auf Hinrichtungen aufmerksam wird, die sich in späteren Jahren anscheinend nicht mehr mit seinem „pazifistischen“ Weltbild in Einklang bringen ließen.
Die Einstellung Rollands wird im Werk sehr deutlich, als er sich gegen die „Anarchisten“ wendet, ganz in der Art und Weise, der sich die Parteifunktionäre der pseudo-sozialistischen Parteien bedienten, nämlich als Personen, die sich ihren „Schulden gegenüber der Gesellschaft entziehen“ würden. Zu allem Überfluss müssen es natürlich Juden sein, die als „wohlhabende Anarchisten“ herhalten müssen und mit ihrer „unterirdischen Wühlarbeit“ beschäftigt sind, einem Ausdruck des „Geistes ihrer Rasse“. Rolland ist also nicht nur von den autoritären, marxistischen Ideen beeinflusst sondern hat auch – deutlich in den Kollektivbegriffen, die er benutzt – Hegel in sich aufgenommen, obwohl er ihn kritisiert, als dem „Preußentum angepasst“.
Den bürgerlichen Standpunkt, den Rolland in seinem Werk durchscheinen lässt, erkennt man auch daran, dass er keine gesellschaftlichen Forderungen stellt, sondern die Entwicklung des Künstlers zum schöngeistigen Selbstzweck erhebt. Rolland stellt zwar soziale Fragen und kritisiert durch den sich auflehnenden Protagonisten die Klassengesellschaft und den Klassendünkel als Zwischenmenschlichkeit zersetzend, folgert aber daraus etwas Stock-Bürgerliches: einen von der Welt abgekehrten, misanthropischen, religiös-mystischen Künstler-Individualismus, der sich von den entscheidenden Antworten zurückzieht und in metaphysischen Sphären überkompensiert.
Diese Ignoranz, den von der Arbeiterklasse bereits unternommenen Schritten gegenüber, ist bezeichnend für das Verhältnis zwischen „revolutionärem“ Bürgertum und revolutionärer Arbeiterklasse. Auch in späteren Zeiten: während die Parlamentarier und Intellektuellen zur Zeit der Spanischen Revolution 1936 noch grübelten und ihre morsche „Republik“, wie vorher jene in Deutschland hochhielten, kollektivierten Arbeiter Betriebe, stellten die Produktionsweise um, eroberten Land aus der Besetzung durch putschende Faschisten und etablierten eine kollektivierte Landwirtschaft. Die Geschichte zeigte, dass die Anfänge, die der französische Syndikalismus beschritt, wertvolle Früchte tragen sollten und zwar in ihrer teils geglückten Realisierung während der Spanischen Revolution. Auf der anderen Seite zeigte die Geschichte auch, dass autoritäre Modelle in neue Diktaturen führen und es eben genau darauf ankommt, ob man sich einem föderalistischen oder einem zentralistischen Attitüde hingibt.

Fazit

In Bezug auf die heutige Relevanz von Rollands Werk „Johann Christofs Jugend“ muss demnach festgehalten werden, dass seine Gesellschaftsvorstellungen nicht die progressive und eindeutige Haltung hatten, die es gebraucht hätte, um pädagogisch wirkungsvoll auf die als Leser infrage kommenden Schichten im Sinne des Friedens zwischen Frankreich und Deutschland einzuwirken. Der Grund dafür ist, dass der Krieg strukturelle, systemische Ursachen im autoritären Überbau von Staat und Wirtschaft hatte, und ebendiese Ursachen hätten beseitigt werden müssen. Wenn man sich aber in die abstrakten Sphären der Kunst flüchtet, in eine innere Immigration, in die Vergeistigung, dann kann man die entscheidenden, praktischen Schritte nicht einmal auf dem Papier einläuten.
Insofern hätte Romain Rolland den Nobelpreis für seinen Einsatz für den Frieden nicht verdient, sondern es muss konstatiert werden, dass er die geistige Haltung seiner Zeit in seinem Werk verewigte. Er griff vielleicht die Macht an, ließ aber die Ideologie der Macht unangetastet.

 

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